• Café Okay

    ffs: Freundes- und Förderkreis Suchtkrankenhilfe e.V.

Aufenthaltsangebot

Der offene Bereich ist ein suchmittelfreier Schutz- und Begegnungsraum mit einem Café-Charakter. Das Café bietet Frühstück nach Vorbestellung, einen täglich wechselnden Mittagstisch und zum Nachmittag Kuchen und Snacks an. Das Aufenthaltsangebot ist ein tagesstrukturierendes Unterstützungsangebot, welches abstinenzorientierte Freizeitangebote beinhaltet.

mehr Informationen

Durch den Aufenthalt werden unterschiedliche Ziele verfolgt:

Schadensminimierung durch Konsumfreiheit während des Aufenthalts

Reduzierung körperlicher, sozialer und psychischer Folgeerscheinungen

Begleitende soziale und lebenspraktische Hilfen

Förderung und Erhalt von sozialen Beziehungen

Aufrechterhaltung des Selbsthilfecharakters

Beratungsbereich

Die Angebote des Beratungsbereiches werden vorrangig für Klienten, die Alkohol und/oder Medikamente konsumieren, vorgehalten. Die Interventionen sind darauf ausgerichtet, einer Krankheitsentwicklung entgegenzuwirken, die Behandlungsmotivation zu stärken sowie die Folgen einer Abhängigkeit zu verringern.

mehr Informationen

Zentrale Leistungen:

Informationsvermittlung rund um das Thema Sucht

Vermittlung in ein dem Bedürfnis des Klienten angemessenes Behandlungsangebot

Schädlichem Konsum entgegenwirken

Entwöhnungsberatung (Aufbau eines suchtmittelfreien Lebens)

Rückfallanalyse und Rückfallprophylaxe

Allgemeine psychosoziale Betreuung bei ausgeprägten Beeinträchtigungen

Suchtberatung nach § 16 a SGB II

Die Suchtberatung nach § 16 a SGB II richtet sich an Frauen und Männer, die Arbeitslosengeld II beziehen und aufgrund ihrer Suchtgefährdung oder Suchterkrankung von Alkohol und / oder Medikamenten zurzeit nicht vermittlungsfähig sind. Die Zuweisung erfolgt durch das externe Fallmanagement im Auftrag des Jobcenters oder durch das interne Fallmanagement des Jobcenters in Form einer Eingliederungsvereinbarung.

mehr Informationen

Ziele des integrativen Unterstützungsangebotes:

Krankheitsverständnis und –einsicht schaffen

Aufbau einer Änderungsmotivation

Motivationsaufbau zur Abstinenzentscheidung und Umsetzung

Vereinbarung von Beratungszielen und Begleitung bei der Umsetzung

Vermittlung in weiterführende Hilfen

Psychosoziale Betreuung

Die Psychosoziale Betreuung bei Substitution (PSB) ist eine Aufgabe der Beratungsstelle, die in enger Kooperation mit den beteiligten Ärzten durchgeführt wird. Die PSB ist ein Unterstützungsangebot, das in erster Linie darauf ausgerichtet ist, die physischen, psychischen und sozialen Folgen des illegalen Opiatkonsums einzugrenzen.

mehr Informationen

Hauptziele der PSB sind:

  • Sicherung des Überlebens auf allen Ebenen (physisch, psychisch und sozial)

  • Motivationsaufbau zur Abstinenzentscheidung und Umsetzung

  • Begleitende soziale und lebenspraktische Hilfen

  • Reduzierung körperlicher, sozialer und psychischer Folgeerscheinungen

  • Vermittlung in weiterführende Hilfen

Angehörigenberatung

Partner, Eltern und Kinder von Suchtkranken leben unter starken psychosozialen Belastungen, die Beratung, Unterstützung und ggf. Therapie notwendig machen. Ferner spielen Angehörige bei der Entstehung und Aufrechterhaltung, aber auch bei der Behandlung und Rückfallprophylaxe der Suchtstörung eine wichtige Rolle.

mehr Informationen

Ziele der Angehörigengespräche sind:

Abgrenzungsfähigkeit steigern

Regulierung übermäßiger Verantwortungsübernahme

Abbau abhängigkeitsverstärkender Muster

Aufbau gegenseitiger Unterstützungsmöglichkeiten

Förderung der psychischen Gesundheit

Nachsorge

Im Anschluss an eine stationäre und/oder ganztägig ambulante medizinische Rehabilitation hält die Einrichtung über einen begrenzten Zeitraum eine professionelle Nachsorge vor. Hier werden die erworbenen Verhaltensweisen und Einstellungen im Alltag erprobt und nachhaltig gefestigt sowie rückfallgefährdende Krisen durch erlernte Kompetenzen angemessen bewältigt.

mehr Informationen

Inhalte und Themen der Nachsorge:

Erhaltung und dauerhafte Stabilisierung der Abstinenz

Ausbau von Problemlösefähigkeiten, sozialer Kompetenz sowie Konfliktlösungsstrategien

Aufbau und/oder Stabilisierung eines suchtmittelfreien Freundes- und Bekanntenkreises

Förderung der Inanspruchnahme von schulischer und beruflicher (Wieder)-Eingliederung

Nutzung anderer Hilfen wie Erziehungs-, Ehe-, Schuldnerberatung usw. …

Suchtberatung im Rahmen jugendrichterlicher Weisungen

Die Beratungsgespräche richten sich an bereits konsumierende Jugendliche und junge Erwachsene, welche im Zusammenhang mit ihrem Suchtmittelkonsum strafauffällig geworden sind. Die Zuweisung erfolgt über die Jugendgerichtshilfe gemäß § 10 Jugendgerichtsgesetz.

mehr Informationen

Inhalte der Drogenberatung:

Informationsvermittlung

Motivation zur aktiven Mitarbeit

Aufbau von Problembewusstsein

Förderung von Veränderungsbereitschaft

Vermittlung in weitergehende Hilfen

Arbeitsgelegenheiten gemäß §16d SGB II.

In der Einrichtung werden 10 Maßnahmeplätze im Rahmen von Arbeitsgelegenheiten gemäß §16d SGB II angeboten. Voraussetzung zur Teilnahme ist der Bezug von Arbeitslosengeld II, die Zuweisung erfolgt über das Jobcenter. Die Teilnehmer werden in ihrem jeweiligen Aufgabenbereich fachlich angeleitet und sozialpädagogisch betreut. Arbeitsschwerpunkte sind der Küchen- und Hauswirtschaftsbereich.

mehr Informationen

Zielsetzungen für die Arbeitsgelegenheiten:

Arbeitserprobung

Stabilisierung während der Arbeitstätigkeit

Einüben von Schlüssel- und Basisqualifikationen

Entwicklung einer realistischen beruflichen Perspektive

Erhöhung der Vermittelbarkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt

Selbsthilfe im Café Okay

Selbsthilfegruppen im Café Okay:

Termine:

Montags wöchentlich 19:00 - 21:00 Uhr - Polnischsprachige Gruppe des KREUZBUND

Montags wöchentlich 18:00 -19:30 Uhr - Offene Gruppe FABEL der GUTTEMPLER

Mittwochs wöchentlich 19:00 - 21:00 Uhr - Gemeinschaftsabend der GUTTEMPLER

Donnerstags wöchentlich 18:00 – 19:30 Uhr - Offene Suchthilfegruppe im Café Okay

Freizeitangebote im Café Okay

Hier finden Sie unsere aktuellen Freizeitangebote:

mehr Informationen

28.10.2018 Bergische Kaffeetafel, Beginn 14.00 Uhr (nur nach Voranmeldung)
Bei schönem Wetter vorab kleine Wanderung

11.11.2018 Martins-Enten-Essen, Beginn 13.00 Uhr (nur nach Voranmeldung)
Kosten 5,— €

02.12.2018 Nikolaus-Bingo, Beginn 13.00 Uhr (nur nach Voranmeldung)

09.12.2018 All-you-can-eat: Spareribs (solange der Vorrat reicht), Beginn 13.00 Uhr (nur nach Voranmeldung)
Kosten: 5,— €

30.12.2018 Offener Sonntag mit Kuchen und Gulaschsuppe, Beginn 13.00 Uhr, Preise siehe Aushang

Dart spielen - jeden 2. und 4. Dienstag im Monat um 15.00 Uhr

Skatturnier - jeden letzten Freitag im Monat (nur nach Voranmeldung)

Bastel- und Spielenachmittag - jeden 1. und 3. Dienstag im Monat um 15.00 Uhr

16.10.2018

06.11. und 20.11.2018

04.12. und 18.12.2018

Bitte Ideen und das dafür benötigte Bastelmaterial mitbringen

Interface Extended - Ein Beratungsprojekt geht auf Reisen!

Wuppertal ist seit September 2018 mit zwei Standorten dabei

Seit dem 01.07.2016 führt die Jugend(Sucht)Beratung in Hamm das Projekt „Interface Extended“ als systemisches Beratungs- und Präventionsangebot durch. Zielgruppe sind exzessiv medienkonsumierende Kinder und Jugendliche und deren Angehörige, sowie Multiplikatoren.

mehr Informationen

Finanziert wird die auf zwei halbe Stellen gesplittete VZÄ über den Aktionsplan gegen Sucht NRW des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Das Projekt ist befristet auf drei Jahre und endet am 30.06.2019.

Mit seinen drei Standbeinen Beratung, Prävention und Transfer sieht das Projekt vor, die langjährige fachliche Erfahrung in Hamm im Umgang mit exzessiv medienkonsumierenden Kindern und Jugendlichen sowie deren (Herkunfts-)Systemen zielgerichtet an mögliche Adressaten zu richten, eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit zu erreichen, sowie die fachlich professionelle Beratungslandschaft in diesem Bereich zu erweitern.

Im zweiten Projektjahr stand der Transfer an weitere Standorte in Nordrhein-Westfalen im Vordergrund. Ziel ist es die Versorgungslücken zu schließen und die Erreichbarkeit für betroffene Familien zu erleichtern. Mit regelmäßigen Schulungen, Implementierungstreffen und Kooperationsarbeit konnten neue Interface Extended Standorte geschult werden und somit neue Standorte für professionelle Beratung im Bereich der exzessiven Mediennutzung erschlossen werden.

Wuppertal geht als Kooperationsprojekt mit zwei Standorten an den Start:

Freundes- und Förderkreis Suchtkrankenhilfe e.V. – Café Okay-Kontakt- und Beratungsstelle

Ansprechpartnerin: Sonja Kliefken- Borowski, E-Mail: sonja.kliefken-borowski@sucht-hilfe.org oder über die Zentrale Tel.: 0202 - 976 43 0

Beratungsstelle für Drogenprobleme e.V. – Fachstelle für Suchtvorbeugung

Ansprechpartner: Thomas Rehbein, E-Mail: t.rehbein@ffs-wuppertal.de und Direktwahl: + 49 202 - 69 75 81-13 oder über die Zentrale -10

Weiter zur Wegbeschreibung Café Okay
weiter

Café Okay

Besenbruchstraße 10, 42285 Wuppertal

+49 202 976 43-10

.(JavaScript must be enabled to view this email address)

+49 202 976 43-11

Öffnungszeiten & Termine

Montag – Freitag:

09:00 bis 18:00 Uhr

Beratungszeiten :

MO - FR 08.00 bis 16.00 Uhr

ffs: Freundes- und Förderkreis Suchtkrankenhilfe e.V.

+49 202 976 85 0

.(JavaScript must be enabled to view this email address)

+49 202 976 85 30

Hünefeldstraße 10a,
42285 Wuppertal